Covid 19: Immer mehr gefälschte Impfstoffmarken und Impfzertifikate

Während die Impfkampagne in Deutschland im zweiten Quartal 2021 Fahrt aufnahm, häuften sich zuletzt auch die Meldungen über gefälschte Impfstoffe, Impfzertifikate und Covid-19-Testergebnisse. So wurden im April dutzende Dosen vermeintlichen BioNTech/Pfizer-Impfstoffs in Polen und Mexiko konfisziert, die sich anschließend als eine kosmetische Substanz erwiesen. Nach Angaben der IAVCworld wächst zudem der Markt für gefälschte Impfzertifikate im Darknet: Zuletzt haben Sicherheitsexperten demnach über 1.200 Seiten mit dubiosen Angeboten entdeckt. Das ist auch vor dem Hintergrund der geplanten Einführung eines digitalen Corona-Impfnachweises problematisch, denn die Daten über bereits erfolgte Impfungen sollen sich aus der Papiervariante übertragen lassen können.

Mithilfe fortschrittlicher Sicherheitskennzeichnungen für Medikamente, digitale sowie physische Dokumente und Produkte können die gesundheitlichen Gefahren durch gefälschte Impfstoffe minimiert und das Vertrauen in die Impfkampagne gestärkt werden.

(Foto von Nataliya Vaitkevich von Pexels)

Schmähpreis für dreiste Produktpiraten

Wer hier Unterschiede zwischen Plagiat und Originalprodukt entdecken will, muss schon sehr genau hinsehen: Für die dreistesten Fälschungen vergibt der Verein Aktion Plagiarius seit 1977 seinen Schmähpreis „Plagiarius“– einen schwarzen Zwerg mit goldener Nase. Ziel der Initiative ist es, Diebe geistigen Eigentums für ihre Vergehen an den Pranger zu stellen und auf diese Weise bei Politik und Industrie, vor allem aber auch bei den Verbrauchern ein Bewusstsein für die Problematik der Marken- und Produktpiraterie zu schaffen.

Denn: Die Raubkopien richten nicht nur bei den Herstellern der Originalprodukte einen immensen wirtschaftlichen Schaden an. Auch der Verbraucher wird in der Regel nicht lange Freude an seinem Kauf haben! Bei genauerem Hinsehen sind schnell sehr große Qualitätsunterschiede hinsichtlich des Materials, der Verarbeitung und auch der Funktionalität erkennbar.

Wer den Verbrauchern die Sicherheit geben möchte, ein qualitativ hochwertiges Original zu erwerben, sollte auf nachhaltigen Produktschutz setzen. Sprechen Sie uns gerne an und werfen Sie vorab einen Blick auf unsere flexiblen Sicherheitslösungen gegen Produktfälschungen.

Aktiv gegen Marken- und Produktpiraten

Plagiate sorgen jährlich für Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe weltweit! Im Kampf gegen Produkt- und Markenpiraterie macht die Europäische Beobachtungsstelle für Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums mit dem neuen Leitfaden „Anti-Counterfeiting Technology Guide“ jetzt einmal mehr auf die Wichtigkeit der zur Verfügung stehenden Technologien aufmerksam. Der Guide richtet sich an Händler und Hersteller, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen, die Fälschungsschutzlösungen implementieren und eine effektive Sicherheitsstrategie entwickeln möchten. Umfassend vorgestellt werden Maßnahmen aus allen elementaren Bereichen: elektronische Technologien (beispielsweise RFID- oder NFC-Etiketten) gleichermaßen wie optische Sicherheitselemente (zum Beispiel Hologramme, Wasserzeichen oder Mikrotexte), chemische, physische und mechanische Möglichkeiten wie Sicherheitsetiketten sowie Technologien für digitale Produkte.

KURZ verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung im Bereich Sicherheitslösungen und bietet modulare Konzepte für den maximalen Schutz vor Produkt- und Markenpiraterie

Fake-Flut: Gefälschte Smartphones und Zubehör in sozialen Netzwerken

Smartphones der neuesten Generation sind begehrt, für viele Verbraucher ist der Preis – etwa bei Apple-Produkten – jedoch zu hoch. Wenig überraschend, dass der Handel mit Fake-Geräten und -Zubehör seit Jahren boomt. Hinzu kommt, dass Facebook und Instagram eigene Marktplätze für ihre Nutzer eingeführt haben. Dadurch verlagert sich der Verkauf gefälschter Produkte verstärkt auf die sozialen Netzwerke. Allein Apple hat im Jahr 2020 rund eine Million Postings mit Plagiaten entdeckt und entfernen lassen.

Für Hersteller bedeuten gefälschte Unterhaltungselektronik und Zubehör enorme wirtschaftliche sowie Image-Schäden. Darüber hinaus sind sie im schlimmsten Fall gesundheitsgefährlich für den Verbraucher: In der Vergangenheit gab es bereits Berichte von explodierenden Akkus oder Ladegeräten. Umso wichtiger ist es für Hersteller, für zuverlässigen Produktschutz und Sicherheitslösungen gegen Markenpiraterie zu sorgen, etwa durch Sicherheitsetiketten von KURZ. Sowohl unsere RFID- als auch NFC-Etiketten bieten Originalitätsnachweis und Manipulationssicherheit

Schaden für die Wirtschaft, Risiko für die Gesundheit

Louisville in den USA, Februar 2021: Die Customs and Border Protection beschlagnahmt eine Sendung mit 1.570 gefälschten Luxusgütern mit den Markenzeichen von Designern wie Gucci, Louis Vuitton und Mickey Mouse. Geschätzter Gesamtpreis der Echtwaren: über 821.000 Dollar! Immer wieder vermelden Zollbehörden solch besorgniserregende Zahlen beschlagnahmter Plagiate. Auch in Deutschland gehen den Beamten regelmäßig Marken- und Produktpiraten ins Netz: Ein Fund des Zollamts Wetzlar aus jüngster Vergangenheit zeigt dabei auf erschreckende Weise, dass Produktfälschungen nicht nur enorme wirtschaftliche Schäden verursachen, sondern im schlimmsten Fall auch eine Gefahr für die Gesundheit bergen: So wurden zwei Sendungen mit insgesamt 140.000 FFP2-Masken und medizinischem Mund-Nase-Schutz aus dem Verkehr gezogen. Die Zweifel der Zöllner an der ordnungsgemäßen Kennzeichnung sowie der Übereinstimmung mit den vorgelegten Zertifikaten und damit letztlich an der Sicherheit der Ware bestätigte sich schnell. Die FFP2-Masken wurden aufgrund der zu großen Durchlässigkeit als „gefährliches Erzeugnis“ eingestuft!